Die seit Jahren anwachsenden Innovationen im Bereich der digitalen Medien bereichern den Alltag aller Menschen.
Dies trifft auch auf Menschen mit Assistenz-bedarf zu. So können sie z.B. mit Hilfe eines digitalen Kalenders selbstständiger Termine wahrnehmen oder auf Texte in leichter Sprache zugreifen.
Auch die Möglichkeiten der Kommunikation sind durch Sprachnachrichten oder spezielle Kommunikationssoftwares vielfältiger und voraussetzungsloser geworden.
Neben den zahlreichen Chancen bergen digitale Medien jedoch auch viele Risiken und Gefahren. In diesem Zusammenhang ist oftmals die Rede von „Medienkompetenz“.
Doch was bedeutet das überhaupt und wer ist eigentlich medienkompetent?
Wie lernen Menschen den Umgang mit den vielfältigen Angeboten im Bereich der neuen Medien? Welche Rolle spielen dabei Selbstwahrnehmung und Psychohygiene? Haben analoge Medien in einer zunehmend digitaler werdenden Welt dennoch eine Daseinsberechtigung?
Und – für den Bereich der Inklusions- und Heilpädagogik sowie Eingliederungshilfe besonders wichtig – welche Möglichkeiten gibt es, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und/oder psycho-sozialen Schwierigkeiten über Vorteile und Risiken der Mediennutzung aufzuklären, damit diese selbstbestimmter mit modernen Geräten umgehen können?
Die Fortbildung soll dazu dienen, sich diesen und weiteren Fragen anzunähern. Sie verfolgt das Ziel, Menschen mit Assistenzbedarf jeden Lebensalters mehr Sicherheit im Umgang mit Medien vermitteln zu können. Dementsprechend richtet sie sich an alle Fachkräfte, die mit Menschen mit Assistenzbedarf arbeiten und Freude daran haben, diese in der Entwicklung ihrer Medienkompetenz zu begleiten. Angesprochen sind also Pädagog*innen aus allen Arbeitsbereichen wie z.B. Heilerziehungspfleger*innen, Erzieher*innen, Arbeitserzieher*innen und Lehrkräfte inklusiver und heilpädagogischer Schulen.
Die Kompetenzentwicklung entsteht durch einen Methodenmix: Neben der Vermittlung theoretischen Wissens gibt es praktische Übungen zur konkreten Umsetzung des Gelernten. Konkrete Fragen und Anliegen der Teilnehmer*innen werden aufgegriffen und gemeinsam bearbeitet. Übungen aus dem Bereich der Körperarbeit und Bewegungskunst Übungen aus dem Bereich der Körperarbeit und Bewegungskunst unterstützen die Selbstwahrnehmung und Psychohygiene der Teilnehmer*innen im Hinblick auf ihren eigenen Umgang mit Medien.
Jonas Linert
Heilerziehungspfleger, Heilpädagoge im päd. Fachdienst, Dozent in der Erwachsenenbildung
Stefanie Kuznik
Dipl. Kunsttherapeutin für Schauspiel und Sprechkunst (FH); Dipl. Theaterpädagogin
17. & 18. Juli 2026
Freitag 13:30 bis 17:30
Samstag 08:15 bis 12:30
€ 240,- inkl. Kaffeepausen und Abendessen am Freitag. Lunchpaket am Samstag auf Bestellung € 12 (auf Wunsch vegan)
Schicken Sie Ihre Anmeldung schriftlich per Post, Fax, E-Mail oder Formular (siehe weiter unten) an:
Akademie AnthropoSozial
Rudolf-Steiner-Seminar
Michael-Hörauf-Weg 6
D-73087 Bad Boll
Tel: +49 (0)7164 9402 - 0
Fax: +49 (0)7164 9402 - 20
E-Mail: info-rss@ksg-ev.eu
Im Seminar gibt es begrenzt kostengünstige Zimmer (mit Waschbecken, Etagenbad).
Telefon Zimmerbuchung: 07164 94 02 – 0
Montag bis Freitag 8:30–12:00
E-Mail Zimmerbuchung: info-rss@ksg-ev.eu
Auf Anfrage mailen wir Ihnen ein Unterkunftsverzeichnis für Bad Boll zu.