Anthroposophische Bildung im Sozialwesen

Chirophonetik

Die Chirophonetik ist eine Sprach- und Wahrnehmungstherapie, die den Menschen über seinen Körper die Wirksamkeit der Laute erfahren lässt. Sie wurde  von dem Heilpädagogen und Logopäden Alfred Baur entwickelt. Ihre Grundlage ist die anthroposophische Menschenkunde.

 

Bei der Chirophonetik wird die Luftströmungsform eines Lautes mit sanftem Strich durch die Hände des Therapeuten nach Gesetzen der Metamorphose auf den Körper des Patienten übertragen, während gleichzeitig der Laut gesprochen wird. Jeder Laut hinterlässt  einen bestimmten Eindruck, der anregend, beruhigend, lösend oder impulsierend wirkt. Mit der Sprachwahrnehmung geht ein inneres Mitsprechen einher. Bei dem lauschenden Patienten verstärkt der zusätzliche Tasteindruck den Willen zur Nachahmung des Gehörten und regt so die Selbstheilungskräfte an.

Die Chirophonetik findet Anwendung bei Sprachentwicklungsstörungen,  Sprachverlust, Redeflussproblemen, Entwicklungsverzögerungen und Verhaltensstörungen im pädagogischen und heilpädagogischen Bereich.

In Zusammenarbeit mit Ärzten wird sie bei medizinischen Indikationen sowie
in der Geriatrie angewandt. In die Behandlung können Angehörige aktiv mit einbezogen werden.

Seit 1976 bietet die Schule für Chirophonetik eine Zusatzausbildung für Menschen aus therapeutischen, heilpädagogischen und pädagogischen Berufen an. Ausbildungsdauer: insgesamt 8 Wochenkurse  über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ausbildung enthält theoretische, praktische und künstlerische Elemente und findet in Form von Wochen- und Wochenendkursen im Rudolf-Steiner-Seminar in Bad Boll statt.

 

Hier finden Sie das Kursprogramm.

Hier finden Sie allgemeine Informationen zur Ausbildung.

Hier finden Sie den Ausbildungsverlauf für den neuen Kursbeginn.

Weitere Information zum Ausbildungsangebot direkt bei der Schule für Chirophonetik!

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