Anthroposophische Bildung im Sozialwesen

Wenn Sie noch Fragen zur Weiterbildung haben, schreiben Sie an unsere Schulleitung Annette Pichler:

annette.pichler@ksg-ev.eu  

Lernziele brauchen
individuelle Entwicklungswege

„Meine Seele und die Welt sind eines nur.” (Rudolf Steiner)

Anregungen zur persönlichen Entwicklung

  • Personzentrierung: Individuelle Entwicklung steht im Zentrum des Weiterbildungsgeschehens, denn dieses beruht auf der Aktivierung persönlicher Fähigkeiten.
  • Erweiterung der persönlichen Berufskompetenz durch Schulung der individuellen und integrativen Kräfte zur eigenen Entwicklung mit Hilfe von Erkenntnissen aus der Anthroposophie, der humanistischen Psychologie und der modernen Tiefenpsychologie
  • Ziel: Sich selber kennen, reflektieren und führen lernen, um andere professionell begleiten und fördern zu können
  • Unterstützung und Begleitung bei der Planung Ihrer individuellen Berufsbiographie
  • Prospektives Mitgestalten der Ausbildung durch Mitwirkung der Studierenden in Selbstverwaltung und Organisation

Fachkompetenzen

  • Menschliche Entwicklung aus Sicht der Anthroposophie vertieft verstehen
  • Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Diskurse aus Heilpädagogik, Psychologie und Medizin verstehen und anwenden.
  • Die eigene Beruflichkeit vor dem Hintergrund der Fachwissenschaften reflektieren und weiterentwickeln
  • Professionellen Umgang mit Menschen aller Altersstufen in unterschiedlichsten Lebenssituationen
  • Professioneller Umgang mit Menschen, die aufgrund von Traumatisierungen oder Doppeldiagnosen herausforderndes Verhalten zeigen

Methodenkompetenzen

  • Diagnoseprozess als fachliche und kollegiale Aufgabe: Entwicklungsdialog, bekannt auch als Kinderkonferenz oder sozialtherapeutische Konferenz
  • Handhabung heilpädagogischer Medien in Diagnostik und Förderansatz
  • Bothmergymnastik, Griechische Gymnastik
  • Musik - Sprache - Eurythmie - Plastizieren - Schauspiel
  • Selbstverantwortete Arbeitsgestaltung
  • Gestaltung eines kollegialen Beratungsprozesses
  • Planung und Dokumentation der eigenen Arbeit

Selbst- und Sozialkompetenzen

  • Kommunikationsfähigkeit in verschiedenen beruflichen Settings
  • Sich selbst neu reflektieren lernen im beruflichen Kontext: Umgang mit der eigenen Bedingtheit
  • Umgang mit Nähe und "Distanz" (d.h. bei sich selbst bleiben und sich dadurch auf das Gegenüber einlassen können)
  • Bewusstsein der eigenen beruflichen Rolle im Sozialkontext
  • Selbstorganisiertes Lernen durch individuelle Arbeitsprojekte: Prozesse und Inhalte dynamisch erarbeiten
  • Umgang mit Feedback
  • Empathiefähigkeit
  • Perspektivenwechsel und Authentizität
Träger: Karl-Schubert-Gemeinschaft e.V. - Weitere Infos unter www.ksg-ev.eu