Anthroposophische Bildung im Sozialwesen

Gliederung der Ausbildung in Theorie - Praxis - Kunst

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Berufsfachschulausbildung

Das Karl-Schubert-Seminar, Berufsfachschule für Arbeitserziehung und Fachschule für Heilerziehungspflege bietet eine fachlich fundierte und persönlichkeitsbezogene Ausbildung an.

Ausbildung am Karl-Schubert-Seminar bedeutet
  •       Reichhaltige Erfahrungen
  •       Kompetenzorientierte Ausbildung
  •       Fachtheoretisches Wissen lernen
  •       Heilerziehungspflegerische Praxis kennen lernen
  •       Sich in einen Prozess hineinbegeben
  •       Verwandlung
  •       Lernen zu lernen
  •       Eine fundierte Ausbildung
  •       Gute Berufschancen
  •       Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung

 

Voraussetzungen

  • Realschulabschluss, oder die Fachschulreife oder einen gleichwertigen Bildungsstand und eine abgeschlossene mind. zweijährige Berufsausbildung

oder

  • Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand und eine abgeschlossene mind. zweijährige Berufsausbildung und eine zweijährige berufliche Tätigkeit

und

  • einen Ausbildungsplatz in einer mit uns kooperierenden Praxiseinrichtung die den Anforderungen an das Berufsfeld der Arbeitserzieher erfüllt.

 

Ausbildungsbeginn

ist der 1. September

 

Dauer der Ausbildung 

3 Jahre, der Unterricht findet in Form von 14 Blockwochen pro Jahr statt.

 

Ausbildungsverkürzung  

Wer eine Ausbildung im pädagogischen, pflegerischen oder sozialen Bereich abgeschlossen hat, kann auf Antrag von der Schule mit Einwilligung der Schulaufsichtsbehöre eine Verkürzung der Ausbildung erhalten.

 

Berufsabschluss

Staatlich anerkannte/r Arbeitserzieher/in

 

Ausbildungsentgelt und Unterkunft

Schulgeld übernimmt i.d.R. die jeweilige Praxiseinrichtung (Stand September 2016: 140,00 €)
Unterrichtsmaterial pro Jahr ca. 30,00 €
Der/Die SeminaristIn erhält ein Ausbildungsentgelt von der Praxiseinrichtung
Während der Unterrichtswochen gibt es eine günstige Übernachtungsmöglichkeit ab 10,00 € pro Nacht.

 

Gliederung der Ausbildung Theorie - Praxis - Kunst

Die Ausbildung ist auf der Grundlage der trialen Methode strukturiert. Dies bedeutet, dass sie Fachtheorie, Fachpraxis und künstlerischen Unterricht beinhaltet.

 

Theorie

Die fachtheoretischen Ausbildungsinhalte werden durch Seminarunterrichte, Gruppen- und Projektarbeiten, sowie durch Blockkurse vermittelt. Der Unterricht wird in folgenden Lernbereichen erteilt:

  • Fachtheorie

Arbeitstherapie/Arbeitserziehung/Pädagogik/Psychologie/Soziologie/
Psychopathologie/Rechtskunde/Didaktik/Berufskunde/Gesundheits- und Krankheitslehre/Ethik-Politik/

  • Fertigungstechniken

Papier/Holz/Metall/Wachs/Wolle

 

Praxis

Die fachpraktische Ausbildung erfolgt u.a. in folgenden Arbeitsfeldern:
Werkstätten für Menschen mit Behinderungen/Berufsbildungswerke zur Unterstützung Lernbehindeter/Berufliche Trainingszentren für die berufliche Rehabilitation psychisch kranker Menschen/Berufsförderungswerke für die Rehabilitation unfallgeschädigter Menschen/Einrichtungen des Strafvollzuges/Fachkrankenhäuser für Suchtkranke
Der /die SeminaristIn wird in die einzelnen, thematisch gegliederten Aufgabenfelder des Arbeitsbereichs eingführt. Er/Sie wird dazu befähigt, sich selbstständig und verantwortungsvoll in die soziale Gemeinschaft zu stellen. Durch Fremdpraktika lernt man weitere sozial-therapeutische Einrichtungen kennen.

 

Kunst

Der künstlerische Unterricht soll einen Weg zur Selbsterfahrung und Selbsterziehung ermöglichen, darüber hinaus wird ein Einblick in die künstlerischen Therapien vermittelt. Ergänzt wird der künstlerische Unterricht durch entwicklungsgeschichtliche Betrachtungen. Unterricht wird in folgenden Fächern erteilt:
Bildende Kunst/Chor/Eurythmie/Experimentelle Kunst/Instrumentalmusik/Plastizieren/Schauspiel/Bothmergymnastik/Sprachgestaltung/Kunstgeschichte

Die Vergabe der Praxisplätze für die fachpraktische Ausbildung erfolgt durch Direktbewerbung in diesen Einrichtungen.

Fordern Sie unser Adressverzeichnis an oder beziehen sie dieses von unserer Homepage.

Träger: Karl-Schubert-Gemeinschaft e.V. - Weitere Infos unter www.ksg-ev.eu